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Die Zschirnsteinbaude, ein um 1776 als Gasthaus gebautes Gebäude, hat nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Fast unendlich müßten die Geschichten sein, welche man erzählen könnte - sofern man diese eben kennt. Alte Aufzeichnungen existieren bedauerlicherweise nicht mehr. Diese wurden Erzählungen zufolge bei einem Brand vernichtet. hier ein paar alte Ansichten.
Eines aber steht fest: Seit jeher ist die Zschirnsteinbaude, romantisch am Fuß des kleinen Zschirnstein gelegen, ein stark frequentiertes Ausflugsziel gewesen. Besonders von Insidern, wegen der ruhigen Lage und abseits der Touristenhochburgen, geschätzt und geliebt verbringen hier Kletterer, Wanderer und Spaziergänger geruhsame Stunden.
In den Jahren 1999 - 2002 war der Gasthof geschlossen. Der Leerstand hatte natürlich negative Auswirkungen auf die Bausubstanz
und das gesamte Umfeld.
Es wollte der Zufall, daß diese Gegend von meiner Frau und mir besucht
wurde. Von Anbeginn hatten wir uns in diese wunderschöne Landschaft verliebt und beschlossen von Schkeuditz bei Leipzig hierher zu ziehen.
Die Zschirnsteinbaude stand zum Verkauf, und spontan entstand der Entschluß dieses alte Gemäuer wieder instand zu setzen und für uns hier eine neue Existenz aufzubauen.
Wen es interessiert, der kann anhand von einigen Bildern die einzelnen Baufortschritte erkennen. Bilder.
Das also war im Jahr 2003. Seitdem heißen
die neuen Betreiber - Barbara und Ludwig Winternheimer.
Unser Anfang war alles Andere als ein Zuckerlecken. Manch einer hatte uns sogar für verrückt erklärt. Das gesamte Gebäude galt es erst einmal zu entrümpeln. Als dann die wärmere Jahreszeit einsetzte legten wir das Hauptaugenmerk auf die Trockenlegung. Dachrinnen und Fallrohre mußten erneuert werden, Drainage wurde gelegt. Der Toilettentrakt wurde renoviert, und, damit das Geschäft auch anlaufen konnte, wurde aus einem Garagengebäude eine Minigaststätte, die Snack Stube, erbaut. Bilder.
Aus finanziellen Gründen (die Banken in Deutschland sind ja bekanntermaßen nicht sehr Investitionsfreudig) konnten wir leider keine Firmen zu Hilfe nehmen und gingen das Vorhaben mit eigener Muskelkraft an.
Hier, an dieser Stelle, muß ich meinen besonderen Dank meinen Schwiegereltern, Christa und Wolfgang Schmidt, sowie Schwester Gerdi und Schwager Gert aussprechen. Sie scheuten nicht die weiten Wege von Leipzig und Weimar um zu helfen und das Vorhaben gelingen zu lassen. |
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